"Unsere Großen"
Aisha besucht seit Otober 2023 ein medizinisches College im Norden Kenias und ist überglücklich, dass sie diese Ausbildung machen kann. Die Ausbildung kostet etwa 1000 € im Jahr und wird von zwei Sponsoren übernommen. Aisha hat inzwischen mehrere Krankenhauspraktika absolviert und wird ihre Ausbildung im Herbst 2025 beenden.
Stephen hat die Primary school mit so gutem Ergebnis abgeschlossen, dass er landesweit zu den besten Schülern zählte. Er hat sich bei der kenianischen Equity Bank für das "Wings To Fly"- Programm beworben, das mit Hilfe der deutschen KFW arme Kinder im ganzen Land ausfindig macht und dann alle Kosten für die weiterbildende Schule und das Internat übernimmt.Stephen hat so einen Platz bekommen.Er besucht jetzt die Maranda High School , ca 800 km entfernt. Auch hier gehört er wieder zu den besten Schülern.
Seine Schwester Nina besucht bereits eine Internatsschule in der Nähe von Machakos. Da wohnt Ngina, unser erstes unterstütztes Kind. Sie betreut Nina in allen schulischen Angelegenheiten und lädt sie zu sich nach Hause ein.Nina hat das Schuljahr 2024 mit herausragenden Ergebnissen abgeschlossen und engagiert sich in der Schule als stellvertretende Schulsprecherin.
"Unsere" Kinder
Das sind die unterstützten Kinder, die die Montessori-Schule besuchen. Natürlich haben sich ein paar mehr dazu gemogelt. Man sieht ihnen an, wie gern sie hier sind. Es ist für die armen Kinder immer noch ein besonderes Privileg zur Schule gehen zu können.
Japhet und Stanley
Wir wurden von einer Schulleiterin aufmerksam gemacht und fanden Japeth mit seiner Familie in dieser Hütte. Der Vater ist krank und findet Gelegenheitsjobs in der Umgebung.
Die Mutter ist seit Jahren verschwunden. Das "Haus" dürfen sie bewohnen, weil sie die Tiere des Besitzers hüten. Das Dach hatte Löcher, es regnete in das einzige Zimmer. Eine Familie aus Kiel startete eine Spendensammlung, wovon das Dach repariert werden konnte. Japeth wird von einer Familie aus Berlin unterstützt, besucht die 3.Klasse und entwickelt sich gut. Sein jüngerer Bruder Stanley geht ab Januar 2024 zur Schule und hat inzwischen auch eine Sponsorin gefunden. In diesem Jahr haben wir uns entschieden ein Bett und eine Matratze für die Familie zu kaufen. Dennoch ist die Umgebung für die Kinder nicht gut, und wir setzen alles daran, dass beide ab Mai das Internat der Montessori Academy besuchen können. Dann werden sie nur noch an den Wochenenden und in den Ferien beim Vater zu Hause sein.
Seit dem 13. Mai sind die beiden nun endlich in der Montessori- Schule untergekommen und besuchen dort das Internat. Im Dezember 2024 haben sich die häuslichen Bedingungen weiter verschlechtert und nun wohnen sie in den internatsfreien Zeiten vorwiegend bei unserer Koordinatorin Zainab, die sich rührend um die Jungs kümmert.
Unser jüngstes Patenkind
Unsere Mitglieder Anja und Andreas entschlossen sich während ihres Kenia-Urlaubs 2024 ebenfalls eine Patenschaft zu übernehmen. Ariella Faith besucht die Montessori Academy und ist besonders bedürftig. Auch ihre alleinerziehende Mutter lebt mit ihr in sehr ärmlichen Verhältnissen und befürchtete, sie nicht weiter zur Schule schicken zu können. Umso größer war die Freude über die Patenschaft und das Lebensmittelpaket für die Familie.
Unsere Zwillinge
Die Zwillinge Abdullahi und Abdulmalik sind bereits 12 Jahre alt und leiden unter Sichelzellenanämie. Diese Krankheit ist in Afrika relativ häufig und führt dazu, dass die Kinder anfällig und oft krank sind. Trotzdem sind sie begeisterte Schulkinder und wünschten sich dringend die Montessorischule weiter zu besuchen, was sich die alleinerziehende und selbst kranke Mutter aber nicht leisten kann. Abdullahi wird seit diesem Schuljahr von den Klassen H 8 der Gesamtschule Ebsdorfer Grund unterstützt. Mit Sammel- und Verkaufsaktionen haben sie mehr als 300 € gesammelt und können damit das Schulgeld für ein ganzes Jahr bezahlen.
Abdulmalik sucht noch nach Unterstützung durch Sponsoren.
Spende
Die Klassen H 8 bei der Spendenübergabe.
Vielen Dank dafür.
Lebensmittelspenden
Für die Ferien erhalten die Familien ein Essenspaket mit Grundnahrungsmitteln, um ohne Schulspeisung für die täglichen Malzeiten sorgen zu können. Wir haben mit den vorwiegend allein erziehenden und von Armut betroffenen Müttern einen Vertrag geschlossen, der sie verpflichtet ein bis zwei mal monatlich einen Tag in der Schule bei anfallenden Arbeiten zu helfen. Das hat sich inzwischen gut eingespielt.